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Kategorie: Banken

Negativzinsen auf Privatkonten

Deutsche Bank Gebäude

N-TV berichtet über die ersten Bankinstitute, die Negativzinsen auf Privatkonten berechnen.

Dies betrifft mittlerweile Kunden von 39 Instituten, darunter auch die erste Volksbank. Verbraucherschützer halten dies für rechtswidrig.

Wir gehen davon aus, dass das erst der Anfang ist und dass Negativzinsen im großen Stil auch für Kleinsparer durchgesetzt werden sollen.

Lesen Sie hierzu auch unsere Berichte über Christine Lagarde, die EZB und die Pläne des IWF.

Enteignung durch die EZB

Symbolbild EZB

Tassilo Wallentin berichtet in seinem Blog darüber, dass die Europäische Zentralbank EZB  von einigen Personen der Enteignung bezichtigt wird. Diejenigen, die das tun, sind jedoch nicht irgendwelche Leute sondern prominente, ehemalige und aktuelle Notenbanker aus vier Euro-Ländern.

Darunter sind:

  • Helmut Schlesinger (ehemaliger Bundesbank-Präsident)
  • Jürgen Stark (ehemaliger Chef-Ökonom der EZB)
  • Othmar Issing (ehemaliger Chef-Ökonom der EZB)
  • Klaus Liebscher (ehemals Gouverneur der Österreichischen Nationalbank)
  • Herve Hannoun (Vizegouverneur der Banque de France)
  • Nout Wellink (vormals EZB-Direktor)

Das kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn diese Personen der EZB „Zombifizierung“ der Wirtschaft“, „erhebliche soziale Spannungen“, „erhärteter Verdacht“ der verbotenen Finanzierung hochverschuldeter Regierungen, „Ende der Kontrolle“ vorwerfen und eine Warnung vor dem Crash aussprechen.

Sie sollten eine solche Warnung ernst nehmen!

Lassen Sie sich beraten, was dies für konkrete Auswirkungen auf Ihre Sparguthaben und Versicherungsguthaben mit sich bringen kann.

Mehr dazu in folgendem Blog-Beitrag:

Bankenmarkt in USA wackelt, FED pumpt 53 Mrd Dollar in Markt

Symbolbild Dollarflut

Focus Money Online berichtet über einen Eingriff der US-Notenbank FED, den diese im amerikanischen Bankenmarkt vorgenommen hat.

Konkret hat die FED 53 Milliarden Dollar in den amerikanischen Bankensektor gepumpt, um eine Bankenkrise zu verhindern. Auslöser war der Zins, den Banken sich gegenseitig berechnen, um sich kurzfristig Gelder zu leihen.

Dieser war ausser Kontrolle geraten und hätte die ein oder andere Bank gefährdet.

Dies bedeutet im Wesentlichen zweierlei.

Zum einen ist der Bankenmarkt das erste Mal seit der Finanzkrise 2008 wieder wackelig und bedurfte einer „Bankenrettung“. Das zeigt, wie die weltweite Situation für die Banken derzeit aussieht.

Zum anderen ist abzusehen, dass die amerikanische Notenbank sich nicht mehr scheut, das sogenannte QE, quantitative Easing einzusetzen. Es handelt sich hierbei um eine mengenmäßige „Erleichterung“, das bedeutet, dass die Notenbanken exzessiv Geld „drucken“, also die Geldmenge, die in Umlauf kommt, massiv steigern.

Letztlich führen solchen Maßnahmen immer zu einer Inflation oder zumindest zu einer Entwertung des Geldes über eine extreme Verteuerung von Sachwerten. Kurzfristig kann man damit Krisen eindämmen, langfristig führt das zu Problemen.

Abzocke mit EC- und Kreditkarten durch NFC Funktion

Symbolbild Kredit- und Bankkarten

Abzocke mit EC- und Kreditkarten

Der SWR berichtet über die Abzocke durch mit NFC ausgestatteten Bank- und Kreditkarten und zeigt, wie Ihnen als Besitzer moderner EC- und Kreditkarten einfach Geld vom Konto abgebucht werden kann.

Beschrieben wird, wie Ihnen ganz einfach Geld –vorzugsweise mit Kleinbeträgen bis zu 25,- Euro– von Ihrem Konto abgebucht werden kann, indem man sich Ihnen mit einem entsprechenden Kartenlesegerät nähert. Ein direkter Kontakt ist nicht nötig

Aber selbst mehrfache Abbuchungen oder auch Abbuchungen größerer Beträge waren im Test problemlos möglich.

Schauen Sie sich den Fernsehbericht hier an:

Fernsehbericht des SWR

Schutz

Sie können sich ganz einfach schützen. Im Handel gibt es Portemonnaies und Geldbörsen, die Ihre Karten abschirmen.

Darüberhinaus empfehlen wir den häufigen und regelmäßigen Einsatz von Bargeld.

Informieren Sie sich auch auf dem Blog von Norbert Häring, warum es sinnvoll ist, nicht gedankenlos nur noch digitales Geld zu verwenden und warum Bargeld auch gelebte Freiheit bedeutet. Helfen Sie mit, Bargeld zur erhalten und schließen Sie sich der #Bargeldchallenge an.

Erfahren Sie, warum es dem Bargeld an den Kragen geht.

Finanzskandal bei der Deutschen Bank

Symbolbild EZB

Die Deutsche Bank ist mal wieder in einen Finanzskandal verwickelt, wie focus online berichtet. Die Europäische Zentralbank EZB, die auch Aufsichtsbehörde über große europäische Banken ist, prüft die Eröffnung eines Verfahrens gegen die Bank.

Es geht um spezielle Rückkäufe von eigenen Anleihen, die genehmigungspflichtig waren und die die Deutsche Bank gegen ein ausdrückliches Verbot der EZB durchgeführt haben soll.

Die EZB steckt aus unserer Sicht allerdings hier in einem Dilemma. Einerseits ist sie Aufsichtsbehörde über europäische Großbanken. Andererseits ist sie längst nicht mehr unabhängige Institution sondern voll in das politische System eingebunden. Und die Politik weiß um die Gefahren einer sich anbahnenden Finanzkrise, die sehr wohl von der Pleite einer einzelnen Bank ausgelöst werden kann.

Dieses Verfahren könnte ein weiterer Baustein in der sich abzeichnenden Pleitengefahr für die Deutsche Bank werden. Weitere Gefahren drohen ihr aus der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, die in der verfehlten Nullzins-Politik der EZB begründet ist, aus Schadenersatzprozessen in den USA aufgrund Verfehlungen in der Finanzkrise 2008 sowie aus diversen Verfehlungen der Vergangenheit. Und genau diese Pleite will die EZB ja verhindern. In diesem Zusammenhang ist auch die Berufung einer Politikerin an die Spitze der EZB zu sehen.

Die deutsche Aufsicht BAFin hat übrigens mehrere Banken unter verschärfter Beobachtung wegen finanzieller Probleme. Die Deutsche Bank und die Commerzbank gehören nicht dazu, weil sie eben unter Aufsicht der EZB stehen.

Lesen Sie nachstehend den Artikel von focus online:

Goldpreismanipulation

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet über eine juristische Anklage von führenden Edelmetall-Händlern bei der Großbank J.P.Morgan Chase & Co. durch die US-Behörden wegen jahrzehntelanger Manipulation der Edelmetallmärkte.

Das Ausmaß der Manipulationen sei wohl erschreckend. Dennoch ist es unter Fachleuten ein offenes Geheimnis, dass der Goldpreis und auch die Handelspreise anderer Edelmetalle wie Silber, Platin, Palladium etc. manipuliert werden. Da spielen aus unserer Sicht auch noch die Regierungen selber und überstaatliche Organisationen wie der IWF eine maßgebliche Rolle. Dies ist sogar Gegenstand unserer Beratung, wie unsere Kunden bestätigen können.

Wer jedoch nicht in diesen Märkten (kurzfristig) spekulieren will, sondern sich aufgrund von Vermögensschutzaspekten mit diesen Edelmetallen absichern will, für den ist diese Spekulation von untergeordneter Bedeutung, vorausgesetzt es werden einige wichtige Punkte beachtet. (Unter anderem Langfristigkeit, ausschließlicher Erwerb physischer Edelmetalle, Erwerb unmittelbaren Eigentums, Enteignungsschutzaspekt und eine allgemeine Diversifikation.)

Doch lesen Sie selbst auf den Seiten von Bloomberg [in englischer Sprache]:

100 Jahre Goldfixing

Goldbarren

Die ARD berichtet über die Geschichte von 100 Jahren Goldfixing.

Schöne Zusammenfassung.

 

 

 

Finanzielle Repression – Enteignung

In der Beratung erleben wir häufig, dass Menschen entsetzt sind, welche Maßnahmen der finanziellen Repression Staaten in der Vergangenheit in Krisenzeiten angewendet haben. Das Erstaunen ist oft groß, wenn wir aufzeigen, welche gesetzlichen Grundlagen heute schon existieren, um an das Geld der Sparer in Renten- und Lebensversicherungen, Bausparverträgen und Bankguthaben heranzukommen.

Gelegentlich erleben wir dabei, dass unsere Kunden sich nicht vorstellen können, dass der Staat in der heutigen Form tatsächlich auch Enteignungsmaßnahmen durchführen würde.

Daher empfehlen wir die Lektüre nachstehenden Artikels. Hier geht es zwar nicht um Enteignungsmaßnahmen angesichts einer Finanzkrise oder einer Überschuldung. Es zeigt aber wie bereits heute Enteignungen ein gängiges Mittel sind und gar nicht so selten vorkommen.
Wenn Sie sich dann auch noch vorstellen, dass Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland aufgrund einer Notlage dazu gezwungen sein könnten, auf Ihre Guthaben zuzugreifen, dann sollte es so langsam klar werden, dass dieses auch ohne großes Zögern durchgeführt werden wird.


Enteignet für S 21

Enteignet für S 21

Für günstigen Wohnraum zu enteignen, wäre DDR. Es für Braunkohle, die Flugzeugproduktion oder eine schiefe Tiefhaltestelle zu tun, dient hingegen dem Allgemeinwohl. Eine Gegenüberstellung verrückter Maßstäbe.

Quelle: www.kontextwochenzeitung.de/debatte/441/enteignet-fuer-s-21-1-6178.html

EZB und die Vorbereitung auf den Notfall

Symbolbild EZB

Ich empfehle die Lektüre nachstehenden Artikels der Basler Zeitung.

Dieser zeigt schön zusammengefasst einerseits die Hilflosigkeit der EZB und anderer Notenbanken und andererseits die gefährliche Kreativität, die ebendiese an den Tag legen, um den überfälligen Konjunkturzyklus am Leben zu erhalten, koste es was es wolle (frei nach Draghi).

Spannende Ideen sind dabei, wie Erhöhung des Negativzinses, Aktienkauf, freies Verteilen von Geld, Aushöhlung der Unabhängigkeit der EZB, Abschaffung des Bargeldes, Abwertung von Bargeld gegenüber Banken(Buch-)Geld.


Planen für den Notfall

Planen für den Notfall

Die Europäische Zentralbank will die Geldpolitik weiter lockern. Doch intern prüft sie schon ganz neue Optionen – für den Fall einer Finanzkrise.

Quelle: www.bazonline.ch/planen-fuer-den-notfall/story/16256280

Eine unheilvolle finanzpolitische Allianz

Symbolbild Euro brennt

Seit 2011 leitet der Italiener Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank EZB die Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion. Er dürfte als der Präsident in die Geschichte eingehen, der in einem bislang nie gekannten Ausmaß die Schleusen der Geld-Druckerpressen im Euro-Raum geöffnet hat.

Auch sein Ausspruch „whatever it takes“ 2012 hat ihn berühmt gemacht. Hiermit war gemeint, dass die EZB alles, aber auch wirklich alles bereit ist zu tun, um den Euro zu retten, koste es,  was es wolle.

Und es hat viel gekostet, vor allem den deutschen Michel.

Mario Draghis Amtszeit endet im Oktober 2019. Die Nachfolgerin in Form der bisherigen Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, steht bereits fest.

Das ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert und einmalig. Zunächst einmal ist sie, wie schon beim IWF, die erste Frau an der Spitze.

Sie ist jedoch bei der EZB die erste Führungsperson, die nicht aus dem Bankensektor kommt. Man mag von „Bankern“ halten, was man will (insbesondere, wenn sie von der amerikanischen Großbank Goldman-Sachs kommen), wenn an der Spitze der obersten Bank Europas eine Nicht-Bankerin, aber Politikerin die Zügel übernimmt, ist das zumindest die Frage wert, warum das so ist.

Christine Lagarde war, neben ihrer juristischen Tätigkeit, vor allem Politikerin. In dieser Eigenschaft war sie auch Finanzministerin  Frankreichs von 2007 bis 2011. In dieser Zeit hat sie nachweislich fahrlässig 403 Millionen Euro Steuergelder verschwendet und ist dafür rechtskräftig verurteilt worden. Zu einer Strafe ist es hierbei jedoch nicht gekommen.
Für einen Skandal hat sie in Frankreich ebenfalls gesorgt, als 2013 im Rahmen der Ermittlungen um ihre Steuerverschwendungen ein Brief an den damaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy öffentlich wurde. In diesem schrieb sie unterwürfig an Sarkozy: „[…]  Setze mich ganz nach deinem Gusto ein, solange es dir auskommt und solange es zu deinen Maßnahmen und zu deiner politischen Rolle passt. Wenn du mich einsetzt, benötige ich dich als Mentor und Unterstützer, ohne Mentor besteht die Gefahr, dass ich ineffizient bin, ohne Unterstützer besteht die Gefahr, dass ich wenig glaubwürdig bin. Mit unermesslicher Bewunderung, Christine L.“.

Lässt man solche Nebensächlichkeiten einmal außen vor, ist es sinnvoll, sich mit ihrer jetzigen Tätigkeit beim IWF auseinanderzusetzen. Sie zeichnete dort für eine Politik verantwortlich, die sich sehr genau mit den aktuellen Krisen, der Finanzpolitik und den wirtschaftpolitischen Gefährdungen der Staaten auseinandersetzt. Und in diesem Zusammenhang setzt sich der IWF auch mit konkreten Lösungsvorschlägen für Staaten auseinander.

Der IWF forderte bereits 2014 und nochmals 2017 eine Steuer oder Vermögensabgabe in Höhe von 10% auf Guthaben.
Ein weiterer, recht aktueller Vorschlag von Christine Lagardes IWF ist, für die nächste Krise wieder einmal die Zinsen zu senken. Angepeilt sind 5 bis 6 Prozent. Wer sich erinnert, wie der aktuelle Leitzins in der Euro-Zone aussieht, wird sich wundern.

Eine Senkung von 5 bis 6 Prozent bei einem bisherigen Nullzins bedeutet, dass Bürger für Guthaben bei Banken künftig 5 bis 6 % an die Bank bezahlen müssen!
Wer jetzt denkt, haha, dann holt doch jeder sein Geld von der Bank ab, der darf sich gerne mit einem 31-seitigen Arbeitspapier des IWF beschäftigen, das genau dieses verhindern möchte. In der Kurzform: Die Einführung eines Umtauschkurses zwischen Bargeld und Buchgeld bei der Bank, verbunden mit einer kontinuierlichen Abwertung des Bargeldes gegenüber dem Bankgeld, wird Bargeld unattraktiv machen und somit den Negativzins ermöglichen.

Ja, und ebendiese hierfür verantwortliche Chefin des IWF wird jetzt bald oberste Währungshüterin Europas.

Hiermit ist aus unserer Sicht die Frage beantwortet, warum künftig die Geschicke der EZB von einer Politikerin mit einer gewissen moralischen Flexibilität geleitet werden und der Bogen zum Titel geschlagen:

„Eine unheilvolle finanzpolitische Allianz“

Wir wissen nicht, ob das so kommt. Es ist jedoch eine durchaus wahrscheinliche Option.

Machen Sie Ihr Vermögen krisenfest!

Ergänzung vom 08.09.19: