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Kategorie: Finanzen

Negativzinsen auf Privatkonten

Deutsche Bank Gebäude

N-TV berichtet über die ersten Bankinstitute, die Negativzinsen auf Privatkonten berechnen.

Dies betrifft mittlerweile Kunden von 39 Instituten, darunter auch die erste Volksbank. Verbraucherschützer halten dies für rechtswidrig.

Wir gehen davon aus, dass das erst der Anfang ist und dass Negativzinsen im großen Stil auch für Kleinsparer durchgesetzt werden sollen.

Lesen Sie hierzu auch unsere Berichte über Christine Lagarde, die EZB und die Pläne des IWF.

PIM Gold: vorläufiger Insolvenzverwalter wertet Buchhaltung aus

Symbolbild goldener Paragrapi

Hier noch einmal der Hinweis: Wenn Sie seriöse Beratung zum Thema Edelmetallkauf suchen, wenden Sie sich gerne an uns.

Nachstehend eine Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters von PIM-Gold.


PIM Gold: vorl. Insolvenzverwalter wertet Buchhaltung aus

 Heusenstamm, 14. Oktober 2019. Der vorläufige Insolvenzverwalter der PIM Gold GmbH, Rechtsanwalt Dr. Renald Metoja, hat mit der Auswertung der Buchhaltung des Unternehmens begonnen. Daneben geht er Hinweisen auf den Verbleib weiterer Vermögenswerte nach.

 „Im Vordergrund unserer Arbeit steht jetzt das Aufspüren und die Sicherung von Vermögenswerten“, sagte Metoja. „Das heißt, wir durchforsten systematisch sämtliche Unterlagen des Unternehmens, um Zahlungsströme nachzuvollziehen und den Verbleib von Vermögen zu klären.“ Der vorläufige Insolvenzverwalter und sein Team sichten und analysieren dazu derzeit die Buchhaltung der PIM Gold GmbH, die allerdings nicht auf dem aktuellen Stand und für die Jahre 2018 und 2019 lückenhaft ist. Parallel dazu läuft eine umfassende Sicherung der elektronischen Daten, d.h. von Festplatten, Servern, Emailverkehr, etc.

Metoja betonte, dass es dauern wird, bis er sich einen umfassenden und belastbaren Überblick verschafft hat. „Wir müssen alle Daten und Informationen mit der gebotenen Skepsis behandeln und uns ein eigenes Bild machen“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. „Das ist eine Fleißarbeit, die voraussichtlich Wochen in Anspruch nehmen wird.“

Parallel dazu hat sich der vorläufige Insolvenzverwalter einen eigenen Überblick über die bisher in zwei Depots sowie einem Show-Room von PIM Gold sichergestellten Gold- und Edelmetall-Bestände verschafft. Nach vorläufigen Schätzungen handelt es sich um eine Gesamtmenge von rund 500 Kilogramm. Darunter sind Goldbarren sowie Münzen und Schmuck, z.T. auch aus anderen Edelmetallen. Die Echtheit dieser Bestände sowie die exakten Mengen und Werte werden im späteren Verlauf des Verfahrens von einem Gutachter geprüft.

In den letzten Tagen ist zudem eine Reihe von Hinweisen zu den Geschäftspraktiken und mutmaßlich damit verbundenen Vermögensverschiebungen eingegangen. Einige dieser Hinweise sind anonym erfolgt. Andere stammen von ehemaligen Mitarbeitern oder anderen dem Unternehmen nahestehenden Personen aus Deutschland, dem europäischen Ausland oder der Türkei. „Wir gehen sämtlichen Hinweisen nach und stehen in engem Austausch mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft“, sagte Metoja.

Inzwischen hat das zuständige Insolvenzgericht einen vorläufigen Gläubigerausschuss bestimmt. Das fünfköpfige Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern der besicherten und unbesicherten Gläubiger sowie der Arbeitnehmer. Damit sind die wesentlichen Gläubigergruppen vertreten. Der vorläufige Gläubigerausschuss ist Vertretungsorgan der Gläubiger und unterstützt und kontrolliert den vorläufigen Insolvenzverwalter.

Metoja wies erneut darauf hin, dass eine Anmeldung von Forderung durch die Gläubiger erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht möglich ist. Diese wird voraussichtlich im Dezember erfolgen. Über Fristen und Form der Anmeldung werden Gläubiger und Öffentlichkeit rechtzeitig informiert. Informationen zum Stand und Ablauf des Verfahrens sowie Fragen und Antworten für Gläubiger hat der vorläufige Insolvenzverwalter auf www.pim-gold.com veröffentlicht. Diese Informationen werden laufend aktualisiert.

Enteignung durch die EZB

Symbolbild EZB

Tassilo Wallentin berichtet in seinem Blog darüber, dass die Europäische Zentralbank EZB  von einigen Personen der Enteignung bezichtigt wird. Diejenigen, die das tun, sind jedoch nicht irgendwelche Leute sondern prominente, ehemalige und aktuelle Notenbanker aus vier Euro-Ländern.

Darunter sind:

  • Helmut Schlesinger (ehemaliger Bundesbank-Präsident)
  • Jürgen Stark (ehemaliger Chef-Ökonom der EZB)
  • Othmar Issing (ehemaliger Chef-Ökonom der EZB)
  • Klaus Liebscher (ehemals Gouverneur der Österreichischen Nationalbank)
  • Herve Hannoun (Vizegouverneur der Banque de France)
  • Nout Wellink (vormals EZB-Direktor)

Das kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn diese Personen der EZB „Zombifizierung“ der Wirtschaft“, „erhebliche soziale Spannungen“, „erhärteter Verdacht“ der verbotenen Finanzierung hochverschuldeter Regierungen, „Ende der Kontrolle“ vorwerfen und eine Warnung vor dem Crash aussprechen.

Sie sollten eine solche Warnung ernst nehmen!

Lassen Sie sich beraten, was dies für konkrete Auswirkungen auf Ihre Sparguthaben und Versicherungsguthaben mit sich bringen kann.

Mehr dazu in folgendem Blog-Beitrag:

Wann geht Ihre Lebensversicherung pleite?

Symboldbild Taschen leer

Der Versicherungsbote berichtet über eine aktuelle Untersuchung zur Lage der deutschen Lebensversicherer. 21 der untersuchten 84 Versicherer erwarten keine Gewinne oder haben zu geringe Solvenzquoten.

Wir sehen die Sitation aber aus der Zukunftsperspektive noch dramatischer und stellen uns die Frage:

Wann geht auch Ihre Lebensversicherung pleite?

Die Untersuchung stellt ja eine Momentaufnahme dar. Rund ein Viertel aller deutschen Lebensversicherer ist dort bereits jetzt akut in unsicherem Fahrwasser. Die Versicherer müssen eine sogenannte Solvenzquote von mindestens 100 % erfüllen. Die schlechteste Versicherung lag bei 5 %! 12 von 84 Unternehmen lagen unter den geforderten 100 %.

 

Aber auch für die anderen (noch) gut aufgestellten Versicherer kann keine Entwarnung gegeben werden, anders als der Bericht den Eindruck macht. Die Problematiken der Versicherer sind ja nicht (nur) hausgemacht sondern in der unverantwortlichen Null- und Negativzins-Polititk der Zentralbanken begründet. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die meisten Versicherer in Schwierigkeiten geraten.

Geht Ihre Lebensversicherung pleite? – Oder Sie?

Aber was passiert eigentlich, wenn es passiert? Was geschieht, wenn eine Lebensversicherung von der Pleite bedroht ist? Hierzu sollten Sie sich einmal mit einem Paragraphen des Versicherungsaufsichtsgesetzes befassen. Der § 314 VAG regelt, dass die Versicherungsaufsicht zum Schutz der Versicherung die Auszahlung an die Kunden einfach verbieten kann. Diese müssen dann weiterzahlen und können ihre Versicherung nicht einmal kündigen! Oder die Leistungen werden einfach gekürzt, jede Garantie ist damit hinfällig!

Die jetzige Situation ist dabei bereits sehr bedrohlich. Insgesamt stehen bereits 40% aller Versicherer unter einer verschärften Beobachtung der Aufsichtsbehörde, der BAFin. Einigen Gesellschaften, darunter vor allem Pensionskassen, ist das Neugeschäft schon verboten worden. Einige Versicherer haben sich freiwillig aus dem Bereich zurückgezogen und bieten keine neuen Lebensversicherungen mehr an.

Was tun?

Es reicht somit nicht in die Liste der Solvenzberichte des Bundes der Versicherten zu schauen, wer da gerade wackelt und wem es noch gut geht. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Hält meine Lebensversicherung tatsächlich noch bis zur Auszahlung durch?
  • Ist der Wert meiner Auszahlung zum Auszahlungszeitpunkt angesichts der Inflation noch ausreichend?
  • Hält der Euro bis dahin oder gibt es eine Währungsreform?
  • Möchte ich riskieren, keine Auszahlung zu bekommen oder eine deutlich herabgesetzte?
  • Ist mit meiner Versicherung eine echte Versicherungsleistung verbunden, die ich aktuell noch benötige und die ich nicht anderweitig absichern kann?

Bevor Sie sich aber wegen dieser negativen Nachrichten hinter einen Zug schmeißen oder den Kopf in den Sand stecken, sollten Sie mit uns reden! Wir kennen die Lösung und auch Berater bei Ihnen vor Ort, die sich damit auskennen und Ihnen helfen.

IWF:Mit Schwung weiter abwärts

Symbolbild Finanzkrise

Die Antrittsrede der neuen IWF-Chefin zeigt, dass die Weltwirtschaft sich mit Schwung auf einem Abwärts-Pfad befindet und kündigt Maßnahmen an.

Die Tagesschau berichtet über die Antrittsrede der neuen Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF.

Kristalina Iwanowa Georgiewa geht bei ihrer Antrittsrede als Nachfolgerin von Christine Lagarde gleich in die Vollen. Insbesondere für Deutschland findet sie klare Worte. Laut Tagesschau sagte sie, Deutschland gehöre zu den wenigen Ländern, die schon jetzt anfangen sollten, die Wirtschaft mit höheren Ausgaben anzukurbeln oder diesen Schritt vorzubereiten. Also ein klares Bekenntnis zur Abkehr vom Sparen und eine Aufforderung zu noch mehr Schulden.

Es finden sich Formulierungen in der Rede, die aufmerksame Leser und Ökonomen hellhörig werden lassen.

„[…] erwarte der IWF „langsameres Wachstum in fast 90 Prozent der Welt“. Es sei mit dem schwächsten Wachstum seit Beginn des Jahrzehnts zu rechnen […]“

Das kann man auch übersetzen mit: Wir stehen vor einer Rezession (ich möchte ergänzen: wir haben eine), wir möchten das nur noch nicht so benennen.

„[…] könnte es eine koordinierte fiskalpolitische Antwort brauchen […]“
„[…] Niedrige Zinsen gäben manchen Regierungen noch mehr Spielraum. […]“

Diese Äußerungen sind Sprengstoff. Wir wissen ja, was der IWF unter Christine Lagarde schon seit langem forderte und mit konkreten Arbeitspapieren vorbereitet hat. Diese Aussage bedeutet: Es wird Negativzinsen auf Privatkonten, gegebenenfalls Zwangsabgaben, Vermögenssteuer und ähnliche Enteignungsmaßnahmen der Staaten (insbesondere Deutschlands, s.o.) geben, also klassische finanzielle Repressionsmaßnahmen. Leiden muss dann der eh schon gebeutelte Mittelstand.

 

PIM Gold: vorläufiger Insolvenzverwalter beginnt Untersuchungen

Symboldbild Taschen leer

Aufgrund des Interesses der Anleger von PIM Gold veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Insolvenzverwalters.

An dieser Stelle verweisen wir nochmals darauf, dass wir Ihnen gerne behilflich sind, einen seriösen Anbieter zu finden. Gerne stellen wir Ihnen auch eine Checkliste zur Verfügung, mit der Sie überprüfen können, ob es sich um ein seriöses Investment bzw. einen seriösen Goldkauf handelt.

Darüberhinaus hat der vorläufige Insolvenzverwalter Informationen für Gläubiger auf der Internetseite des insolventen Unternehmens zusammengestellt: https://pim-gold.com/


Heusenstamm, 1. Oktober 2019. Das Amtsgericht Offenbach hat Rechtsanwalt Dr. Renald Metoja von der Kanzlei EISNER Rechtsanwälte als vorläufigen Insolvenzverwalter der PIM Gold GmbH bestellt. Metoja wird umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die vorhandenen Vermögenswerte zu sichern.

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Die Gold-Handelsgesellschaft PIM Gold GmbH hatte gemeinsam mit ihrer Vertriebsgesellschaft „Premium Gold Deutschland GmbH“ (PGD) bereits vor einigen Tagen Insolvenzantrag gestellt. Zuvor war der Gründer und Geschäftsführer von PIM Gold unter Betrugsverdacht in Untersuchungshaft genommen worden.

„Mein Team und ich werden in den nächsten Wochen und Monaten das Unternehmen detailliert begutachten“, sagte Metoja, der auch als vorläufiger Insolvenzverwalter der PGD bestellt ist. „Als Vertreter der Gläubiger ist es mein oberstes Ziel, dass die Anleger von ihrem Vermögen so viel wie möglich zurückerhalten.“ Nach Unternehmensangaben sind zwischen 8.000 und 10.000 Anleger betroffen; es können aber auch mehr sein. Das Angebot der PIM Gold hatte sich hauptsächlich an Kleinanleger gerichtet. Metoja hat angekündigt, eng mit den Polizei- und Justizbehörden zusammenzuarbeiten und diese bei ihren Ermittlungen im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv zu unterstützen.

Metoja hatte sich heute umgehend zum Sitz der Unternehmen im hessischen Heusenstamm begeben, um sich ein erstes Bild der Lage zu machen. Zudem informierte er die Mitarbeiter über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte. Nach Unternehmensangaben sind bei den beiden Gesellschaften insgesamt 34 Arbeitnehmer beschäftigt. Deren Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Ende November 2019 gesichert.

Die Justizbehörden haben bereits sämtliche Vermögenswerte der beiden Unternehmen beschlagnahmt und damit für die Insolvenzmasse gesichert. Metoja wies darauf hin, dass zurzeit kein Gläubiger Sorge haben muss, irgendwelche Fristen zu versäumen. Sobald die Gläubiger ihre Forderungen anmelden können, werden sie über verschiedene Kanäle informiert. Dies wird aber erst mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Fall sein, frühestens in zwei Monaten. Ergänzende Maßnahmen der betroffenen Anleger zur Sicherung ihrer Vermögenswerte sind nicht erforderlich.

Metoja wird zudem in Kürze unter www.eisner-rechtsanwaelte.com erste Informationen für Gläubiger in Frage- und Antwortform online stellen. Diese Informationen werden laufend aktualisiert und ergänzt. Zusätzlich soll eine Internetseite mit Verfahrensinformationen eingerichtet werden. Aufgrund der hohen Zahl von Gläubigern bittet Metoja darum, dass die Anleger von Einzelanfragen grundsätzlich absehen.

Metoja bittet Anleger, Medien und Öffentlichkeit um Verständnis, dass es einige Zeit dauern wird, bis er sich einen Überblick über die Struktur und das Geschäftsmodell des Unternehmens verschafft hat. „Sobald wir belastbare Erkenntnisse gewonnen haben, werden wir die Öffentlichkeit umfassender unterrichten. Solange bitten wir alle Beteiligten um etwas Geduld“, so der vorläufige Insolvenzverwalter.

Versicherer zunehmend unter Druck

Symbolbild abfallende Chartkure

Die Wirtschaftswoche berichtet darüber, dass die Versicherer und hierbei insbesondere die deutschen Versicherer zunehmend unter Druck geraten.

Hierbei wird primär auf Belastungen aus der Zinszusatzreserve, die die Versicherer als Folge der Finanzkrise 2008 bilden müssen, eingegangen. Unabhängig davon kommen immer mehr Versicherer unter enormen Druck. Garantierte Altverträge der klassisschen Lebensversicherungen mit 3, 3,5 oder 4 % „Garantiezins“ (eher: Höchstrechnungszins) stehen zunehmend negativen Einnahmen aus der Anlage in Staatsanleihen gegenüber.

Ein Milchmädchenrechnung, dass dies nicht lange gut gehen kann.

Folgerichtig sind bereits 40% aller deutschen Lebensversicherer unter einer verschärften Beobachtung der BAFin, Tendenz steigend. Wenn es hart auf hart kommt, wird der §314 VAG ins Spiel kommen. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt beständig.

Umtauschkurs Bargeld Buchgeld schon Realität?

Symbolbild Geld brennt Umtauschkurs Bargeld Buchgeld Abwertung Realität?

Ist die Abwertung von Bargeld gegenüber Buchgeld durch einen entsprechenden Umtauschkurs schon Realität?

Wir haben bereits über die Pläne des Internationalen Währungsfonds IWF berichtet, einen Umtauschkurs zwischen Bargeld und Buchgeld einzuführen. Sinn und Zweck ist es, Bargeld gegenüber Buchgeld (Fiatgeld, Bankengeld, virtuelles Geld) kontinuierlich abzuwerten. Dieses wiederum würde ermöglichen, im großen Stil Negativzinsen auf privaten Bankkonten durchzusetzen.

Eine Flucht der breiten Masse der Bevölkerung in Bargeld würde damit verhindert.

Gestern habe ich mich mit einem Studenten unterhalten, der frisch aus Ungarn angereist war. Er schilderte mir erschrocken, dass er sich bereits gewundert habe. Er hatte am Flughafen Debrecen in Ungarn eine Stange Zigaretten gekauft.
Es gab in dem Shop unterschiedliche Preise für die Bezahlung mit Bargeld und mit Buchgeld (EC-Karte, Kreditkarte). Der Barpreis betrug 56,- €, der Buchpreis 43,- €. Das sind satte 30% mehr für die Nutzung von Bargeld.

Natürlich kann man argumentieren, dass der Händler ein zusätzliches Währungsrisiko trägt, wenn er erst (später) Bargeld zur Bank trägt. Bei elektronischer Zahlung hingegen weiß er direkt, zu welchem Tageskurs er umrechnen muss. Ungarn ist zwar Mitglied der EU, noch gibt es aber eine eigene Währung (Forint) und noch keinen festen Wechselkurs.

Ein Preisunterschied von über 30% lässt sich damit jedoch nicht begründen.

Damit ist ein Umtauschkurs zwischen Bargeld und Buchgeld schon Realität am Flughafen Debrecen.

Wir konnten natürlich diese Information auf die Schnelle nicht verifzieren. Bitte schildern Sie uns, wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, damit wir die Informationen hierzu bündeln können.

An dieser Stelle sei auch noch mal der Hinweis auf die #BargeldChallenge von Wirtschaftsredakteur Norbert Häring erlaubt. Erfahren Sie dort auch, warum die Einschränkung und letztlich Abschaffung von Bargeld einen massiven Eingriff in Ihre Freiheit mit sich bringt.

Daher unser Appell: Nutzen Sie immer wenn es geht Bargeld. Zahlen Sie regelmäßig und häufig (auch) mit Bargeld. Wehren Sie sich aktiv, machen Sie andere Menschen auf diese Problematik aufmerksam.

Bankenmarkt in USA wackelt, FED pumpt 53 Mrd Dollar in Markt

Symbolbild Dollarflut

Focus Money Online berichtet über einen Eingriff der US-Notenbank FED, den diese im amerikanischen Bankenmarkt vorgenommen hat.

Konkret hat die FED 53 Milliarden Dollar in den amerikanischen Bankensektor gepumpt, um eine Bankenkrise zu verhindern. Auslöser war der Zins, den Banken sich gegenseitig berechnen, um sich kurzfristig Gelder zu leihen.

Dieser war ausser Kontrolle geraten und hätte die ein oder andere Bank gefährdet.

Dies bedeutet im Wesentlichen zweierlei.

Zum einen ist der Bankenmarkt das erste Mal seit der Finanzkrise 2008 wieder wackelig und bedurfte einer „Bankenrettung“. Das zeigt, wie die weltweite Situation für die Banken derzeit aussieht.

Zum anderen ist abzusehen, dass die amerikanische Notenbank sich nicht mehr scheut, das sogenannte QE, quantitative Easing einzusetzen. Es handelt sich hierbei um eine mengenmäßige „Erleichterung“, das bedeutet, dass die Notenbanken exzessiv Geld „drucken“, also die Geldmenge, die in Umlauf kommt, massiv steigern.

Letztlich führen solchen Maßnahmen immer zu einer Inflation oder zumindest zu einer Entwertung des Geldes über eine extreme Verteuerung von Sachwerten. Kurzfristig kann man damit Krisen eindämmen, langfristig führt das zu Problemen.

Abzocke mit EC- und Kreditkarten durch NFC Funktion

Symbolbild Kredit- und Bankkarten

Abzocke mit EC- und Kreditkarten

Der SWR berichtet über die Abzocke durch mit NFC ausgestatteten Bank- und Kreditkarten und zeigt, wie Ihnen als Besitzer moderner EC- und Kreditkarten einfach Geld vom Konto abgebucht werden kann.

Beschrieben wird, wie Ihnen ganz einfach Geld –vorzugsweise mit Kleinbeträgen bis zu 25,- Euro– von Ihrem Konto abgebucht werden kann, indem man sich Ihnen mit einem entsprechenden Kartenlesegerät nähert. Ein direkter Kontakt ist nicht nötig

Aber selbst mehrfache Abbuchungen oder auch Abbuchungen größerer Beträge waren im Test problemlos möglich.

Schauen Sie sich den Fernsehbericht hier an:

Fernsehbericht des SWR

Schutz

Sie können sich ganz einfach schützen. Im Handel gibt es Portemonnaies und Geldbörsen, die Ihre Karten abschirmen.

Darüberhinaus empfehlen wir den häufigen und regelmäßigen Einsatz von Bargeld.

Informieren Sie sich auch auf dem Blog von Norbert Häring, warum es sinnvoll ist, nicht gedankenlos nur noch digitales Geld zu verwenden und warum Bargeld auch gelebte Freiheit bedeutet. Helfen Sie mit, Bargeld zur erhalten und schließen Sie sich der #Bargeldchallenge an.

Erfahren Sie, warum es dem Bargeld an den Kragen geht.